HOW TO: PULL UPS


Ich habe sie gehasst, ich habe sie wirklich gehasst!!! Nicht mal einen habe ich hinbekommen und wenn, dann nur einen mit Unterstützung. Ich glaube viele Mädels haben das Problem- Klimmzüge aus dem Hang. Ich habe mich selbst auch nie richtig getraut, mich zwischen all den Muskelmännern an eine Stange zu hängen und dann doch nur schlaff rum zu baumeln. Mittlerweile habe ich den Dreh raus und möchte meine kleine Anleitung mit euch teilen.

Klimmzüge gehören zu den Basisübungen, wenn ihr Krafttraining betreiben wollt. Schon in der Schule mussten wir uns damit rumquälen, damals war es aber irgendwie einfacher :D
Bei einem Pull up ziehst du dich aus dem Hang an eine, von die festgehaltenen Stange heran. Dadurch es eine natürliche Übung für den Rücken ist, gibt es auch mit dieser Übung den größten Fortschritt. Ihr trainiert fast euren gesamten Oberkörper und könnt die Übung zudem noch super steigern oder variieren, indem ihr zum Beispiel weiter oder enger greift und die Handflächen zum Körper hin, weg oder kombiniert (Hammergriff) dreht. Jedoch wollen wir erst einmal einfach anfangen und können uns später noch weiter steigern.

Meine Anleitung:

1. Zunächst habe ich immer mit Hilfe von meinem Freund trainiert, der mich immer unterstützt hat. Manche Fitnessstudios haben auch ein spezielles Gerät dafür, mit welchem ihr ganz einfach mit der Reduzierung des unterstützenden Gewichts zu eurem Klimmzug hintrainieren könnt.

2. Um eure Kraft zu stärken springt ihr oder stellt euch direkt an die Stange/Griffe heran und versucht in der höchsten Position mit Kinn über der Stange so lang wie möglich zu verweilen. Somit steigert ihr erstmal die Kraft euer eigenes Körpergewicht zu halten.

3. Kauft euch ein Theraband, dieses gibt es in unterschiedlichen Stärken und unterstützt euch optimal. Ihr habt das Gefühl ganz allein zu trainieren, jedoch werdet ihr ein wenig nach oben gedrückt. Nach und nach habt ihr die Möglichkeit die Bänder weg zu lassen.

Noch ein Tipp: Lasst die Arme nicht komplett durchhängen, so verliert ihr viel zu viel Kraft, lasst sie also leicht unter Spannung.

So und jetzt hoffe ich, dass es auch bei euch funktioniert und wie gesagt, gebt nicht auf! Es ist ein langer Prozess Muskeln auszubauen und an Kraft dazu zu gewinnen.



Das Foto hat übrigens die liebe Lisa Kramer gemacht:
Facebook. Instagram.

ARTNIGHT LEIPZIG x POPART x LEIPZIG


Irgendwie versteckt sich in jedem von uns ein kleiner Künstler, wir wollen uns ausleben, Gedanken teilen, kreativ sein, aber niemand nimmt sich wirklich Zeit dazu. Ab jetzt gibt es zumindest für die Leute aus den Städten Leipzig, Berlin, Hamburg und München keine Ausreden mehr, denn ihr habt die Möglichkeit bei der Artnight euch unter Anleitung kreativ auszuleben. In einer coolen Location, mit Musik, netten Leuten und einem inspirierenden Künstler könnt ihr euer eigenes Kunstwerk gestalten und anschließend mit nach Hause nehmen.

Ein ganz simples Prinzip, welches aber richtig viel Spaß macht: Die Artnight ist ein Projekt von David Neisinger und Aimie-Sarah Carstensen. Ihr sucht euch euer Lieblingsthema zu dem ihr immer schon einmal malen wolltet auf der Website aus und bucht euren Wunschtermin in eurer Stadt. Schon habt ihr euer Ticket und um mehr müsst ihr euch nicht kümmern, alles was ihr benötigt ist gute Laune und Lust kreativ zu werden. Alle Utensilien sind vorhanden, wenn ihr einen gemütlichen Raum betretet. Begrüßt werdet ihr von einem Künstler, der euch später in eurem Schaffensprozess unterstützen wird. Bestellt euch noch schnell etwas zu trinken, lernt die anderen Teilnehmer kennen und schon geht es los. Ihr malt zwar nach Anleitung, bekommt Ideen geliefert, aber ihr selbst seit für die Gestaltung eures Kunstwerkes ganz allein verantwortlich! 


Für Anfänger und Fortgeschrittene, für jeden ist die Artnight geeignet, denn keiner setzt euch unter Druck, es geht ganz allein darum etwas eigenes zu Schaffen und Spaß zu haben. 
Als Kunststudentin war es natürlich schwer sich an Vorgegebenes zu halten, ja ich bin vielleicht ein paar Schritte voraus, normalerweise klebe ich den Rand einer Leinwand ab, aber genau die Einfachheit der Kunst und das Schaffen ohne Druck, ganz entspannt, tat einfach mal gut.


Schaut am besten mal auf der Homepage, Facebook oder Instagram vorbei und lasst euch inspirieren und vielleicht habt ihr schon in wenigen Wochen euer eigenes Kunstwerk in eurem Wohnzimmer hängen :)



*sponsored by Artnight.co

MY FOODLIST


Hello ihr Lieben, ich dachte es wäre vielleicht eine gute Idee euch meine Food-Liste zu zeigen. Das sind die Dinge, die ich eigentlich immer im Kühlschrank oder Vorratsschrank habe. Aus diesen Lebensmitteln koche ich eigentlich in den meisten Fällen meine Mahlzeiten.
Natürlich probiere ich, wenn ich essen gehe immer etwas Neues aus! Hier seht ihr auf jeden Fall die Standards, die man immer miteinander kombinieren kann!



Wenn ihr noch etwas hinzuzufügen habt, dann schreibt es mir gern in die Kommentare. Ich probiere super gern neue Sachen aus, also immer her damit :)

LOVE FITNESS, AGAIN.


Fitness war immer schon ein Teil von mir, schon ab der sechsten Klasse habe ich liebend gern im Fitnessraum der Schule trainiert, hatte keinen Respekt vor der Liegestütz-Lk und irgendwie hatte ich immer den Drang danach mich zu verbessern, mehr zu schaffen und war nie an meine Grenze zu bringen. Zusammen mit meiner Schwester habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet. Wir hatten am Anfang noch kaum einen Plan vom richtigen trainieren, haben einfach die Geräte durchprobiert, so wie sie in der Reihe standen. Was wir uns nie getraut haben, war der Gang in den Freihantelbereich. Meister Proper, Popeye und co. haben uns total viel Angst eingeflößt. Nun ist aber doch schon ein Weilchen vergangen und die aufgepumpten Muckimänner können uns so garnichts mehr anhaben.

Der Gang ins Fitnessstudio ist für mich irgendwie total normal geworden und ich vermisse es total, wenn ich einmal krank bin oder einfach die Zeit fehlt.
Zudem habe ich einen Fitnessverrückten an meiner Seite der mich sowieso in die Mangel nimmt und mich echt zwingt an meine Grenzen zu gehen und das ist auch gut so. Aber ich glaube die letzte Zeit in London habe ich die Grenze eindeutig erreicht und das nicht nur im positiven Sinne.
Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr nicht mehr mit euch selbst zufrieden seid, euch unter Druck setzt und denkt überhaupt keinen Fortschritt mehr zu sehen, egal wie viel Mühe ihr euch gebt. Mich hat das total durcheinander gebracht und ich hatte die Lust an Kraftsport und auch an Cardio komplett verloren. Ich habe mir, weil ich keine Ergebnisse beim Trainieren gesehen habe, einige leckere Dinge verboten. Das hatte ich nie vor und genau das war auch ein großer Fehler. Ich war schlecht gelaunt und mit mir selbst einfach nicht mehr im Reinen.

BEGONNEN HAT DAS damit, dass ich fünf mal die Woche ins Studio gerannt bin und meine Trainingseinheiten strickt getrennt habe. Zweimal die Woche Beine und Po, einmal Oberkörper und zweimal Cardio. Ich hatte kaum Erholungspausen dazwischen, meine Muskeln hatten deswegen keine Chance zu wachsen und mein Körper konnte sich nicht regenerieren. Das Muskelwachstum hat stagniert und dazu habe ich verweigert Eiweiß in einer ausreichenden Menge zu mir zu nehmen, weil ich fälschlicherweise dachte, dass ich somit nur mehr an Gewicht zunehmen würde. Alles in allem hat mich dieser fast drei Monate anhaltende Zustand so genervt und verrückt gemacht, dass ich beschlossen habe mich mehr mit dem Thema theoretisch zu befassen und auch mal Hilfe anzunehmen. Ich hatte einfach keine Kraft mehr eine Trainingseinheit richtig durchzuziehen und hab meiner Meinung nach nur noch mit halber Kraft und somit total uneffektiv trainiert. Ich hatte teilweise wieder höllische Knieschmerzen, was mich an meine letzte Zyste und die Wassereinlagerungen im Knie erinnert hat.

JETZT SIEHT ES SO AUS, dass ich mir zwischen meinen Trainingseinheiten ausreichend Pausen lasse, zum durchatmen und auch für meinen Kopf, denn so habe ich wieder richtig Lust zu trainieren, bin ausgeruht und voller Energie. Ich habe mich jetzt für ein Splittraining entschieden, d.h. 10 bis 15 min auf dem Laufband oder Stepper aufwärmen, dann wie gewohnt mein Krafttraining und anschließend 30 bis 45 min Cardio. Das heißt zwar, dass ich wieder längere Einheiten habe, die aber wesentlich effektiver sind und ich endlich wieder das Glücksgefühl nach dem Training habe.
Keine Angst vor großen Gewichten ist auch ein weiterer wichtiger Faktor. Ich hatte immer Angst, dass durch viel Gewicht mein Körper männlich aussehen könnte. Bei einer guten Verteilung jedoch, werden meine Muskeln nicht sofort riesig werden, sondern mehr zum Vorschein kommen und einfach schlank und definierter aussehen.
Protein nehme ich jetzt wieder durch Shakes zu mir und das ist momentan die größte Überwindung. (Wer dazu mehr wissen will, kann gern hier vorbei schauen)
Ich habe auch wieder aufgehört mir Süßes oder auch mal ungesundes Essen zu verbieten. Eine liebe Freundin hat gestern erst zu mir gesagt: Besser nicht der perfekte Körper, aber glücklich, anstatt ein perfekter Körper und dafür unglücklich. WORD A.

Ich habe echt eine lange Zeit meinen Kopf in den Sand gesteckt, mich nur geärgert und auch meinen Ärger an anderen ausgelassen, anstatt meine Sturheit mal zu vergessen und mir mal helfen zu lassen. Eine Freundin hat mir die ganzen Tipps gegeben und dafür bin ich so sehr dankbar, danke K.
Die Leute die euch mögen, lieben euch auch ohne Sixpack. Und das ist auch der Grund dafür, nicht mehr egoistisch zu denken und nur dem scheinbar perfekten Spiegelbild hinterher zu rennen. Ich werde zwar weiterhin ein Ziel haben und das ist auch nicht verwerflich, aber nicht mehr verbissen sein und Sport wieder mehr genießen

I WILL GO TO LONDON ESSENTIALS



Ihr Lieben, da ich nun einige Zeit in London verbracht habe und mir so ungefähr tausend Dinge eingefallen sind, die wenn ich die Zeit zurück drehen könnte, ich auf jeden Fall noch beachtet hätte, gibt es heute mal einen Blogpost über die I-will-go-to-London-Essentials.
Entweder es fällt mir jetzt speziell auf, weil ich eben hier lebe oder es ist wirklich reiner Zufall. In Facebookgruppen und auf Instagram lese ich so viele Beiträge zu London, super viele sind einserseits wegen der FashionWeek hier und mega viele verbringen hier gerade einen Städtetrip.
Weil ich eben so neugierig bin, lese ich natürlich auch die ganzen Blogposts und vergleiche immer meine Eindrücke mit deren und stelle fest, dass es große Unterschiede gibt, wenn man nur für eine kurze Zeit in diese Stadt kommt oder doch schon länger bleibt.
Es hört sich immer so an, als ob ich mich komplett im Outback befinde und es hier so schlimm anders ist als in Deutschland, aber es gibt schon einige Differenzen, die mich jetzt nach drei Monaten irgendwie schon ein bisschen nerven bzw. die ich das nächste Mal anders machen würde.

1. Adapter
Okay, vielleicht war es von uns etwas blauäugig nur einen Adapter mitzunehmen bzw. zu denken, dass ein Adapter für drei Smartphones, Laptop, Glätteisen und Tablet reicht.
Auf jeden Fall solltet ihr euch im klaren sein, dass die Steckdosen hier nicht die gleichen wie in Deutschland sind und ihr auch wenn ihr unterwegs in einem Cafe mal euren Laptop laden wollt ihr unbedingt einen Adapter benötigt. Hier sind diese natürlich ziemlich teuer. Ich kann euch den Tipp geben gleich so ein Set für alle möglichen Steckdosenarten zu kaufen, denn wer weiß wohin euch euer Leben noch so bringt. Auch wenn ich Primark nicht unterstütze, aber dort gibt es sehr günstige Adapterpacks oder schaut einfach mal bei Amazon.

2. Keine Bäcker, aber Lidl
Nein, frische Sonntagsbrötchen oder leckere Kuchen werdet ihr hier nicht so schnell finden. Die Londoner essen wie schon mal erwähnt anscheinend nur Porridge oder jede Menge an Toast und das gibt es auch in tausendfacher Ausführung. Einen Bäcker habe ich bisher nur auf dem CamdenMarket gesehen. Wenn ihr euch aber mit Discounter-Aufbackbrötchen zufrieden geben könnt, dann ab zu Lidl. Bei Lidl gibt es sowieso fast alles was es in Deutschland auch gibt, es ist günstiger als Tesco oder andere typische Supermärkte und wer frisch kochen will, findet bei Lidl auf jeden Fall alle Zutaten.

3. Haarausfall, Pickel und Reibeisenhaut
Das absolut schlimmste für mich war das chlorhaltige Wasser. Wer nur einen kurzen Aufenthalt hier verbringt, den sollte das nicht stören. Aber für mich war es teilweise eine Höllenqual meine Haare den Abfluss runter spülen zu müssen. Ich habe wirklich sehr viele Haare verloren, klar kann es auch an dem Stress liegen, aber ich habe mit vielen Mädels, die hier schon lange leben gesprochen und denen geht es allen so. Die Haare werden strohig, brechen einfach nur ab und ich habe mich kaum getraut sie zu bürsten, weil ich das Elend nicht mit ansehen konnte. Was hilft ist auf jeden Fall ganz viel Haaröl und wenig Haare waschen. Auch die Haut hat sich bei mir verändert. Da ich sonst nie Probleme mit unreiner Haut habe, waren dann zwei, drei Pickel mit einem Mal schon ein großes Ding für mich. Dazu ist an manchen Stellen meine Haut einfach aufgerissen, weil sie so ausgetrocknet war. Mir hat die Kaufmanns Haut- und Kindercreme geholfen auch dieses Problem einzudämmen.

4. Teure Drogerieprodukte
Versucht euren Koffer mit zu viel wei möglich Shampoos, Duschgelen und Cremes vollzupacken wie es nur geht. Denn diese Sachen sind hier einfach absolut überteuert. Für ein normales Shampoo bei dem ihr in Deuschland 2 bis 3 Euro bezahlt, bezahlt ihr hier locker das dreifache!

5. OysterCard und Infrastruktur
Macht ihr einen Stäftetrip und wollt oft die U-bahn nutzen, mit der ihr übrigens am mobilsten seid, dann empfehle ich euch die Oyster-Card. Das ist eine Art Prepaid-Karte, die ihr ganz einfach an Automaten kaufen und auch aufladen und dann total problemlos herumdüsen könnt. Je nachdem in welchen Zonen ihr euch befindet (Sightseeing meistens in Zone 1 und 2), kommen höchstens 6,50 Pfund auf euch zu, denn egal wie viel ihr fahrt, es wird euch höchstens die Tageskarte abgezogen.
Generell solltet ihr euch bewusst sein, dass ihr auch wenn die U-Bahn stinkt und komplett überfüllt ist, dass die beste Möglichkeit ist durch die Stadt zu kommen. Busse und auch Taxis sind zwar auch toll, aber die stehen meistens im Stau und dafür geht euch wertvolle Zeit flöten.

6. Zahlen mit Wechselkurs
Empfehlenswert ist immer schon genügend Geld zu Hause in Deutschland zu tauschen und mit zu nehmen, denn hier ab Airport oder in den Wechselstuben gibt es oft einen unfairen Kurs. Braucht ihr nicht so viel Geld, wie mitgenommen, könnt ihr das einfach in Deutschland wieder in Euro tauschen. Versucht aber die Münzen los zu werden, denn diese lassen sich nicht mehr wechseln.
Bezahlt ihr mit Kreditkarte oder EC-Karte, dann habt ihr meistens die Möglichkeit die Währung zu wählen. Nach einigem Ausprobieren habe ich festgestellt, dass man immer besser kommt, wenn man in Pfund bezahlt.

7. Uber
Luxus, der hier aber absolut nicht teuer ist. Vergesst die überteuerten Taxis und ladet ganz einfach die Uber-App runter. Leider gibt es diesen Fahrservice nicht überall in Deutschland. Aber hier fahren super viele in den umliegenden Wohngegenden mit Uber. Das lohnt sich auf jeden fall Nachts, wenn ihr vom feiern kommt und schnell und bequem nach Hause wollt. Aber auch wenn ihr in den umliegenden Zonen euch umsehen möchtet. Das gute ist, dass euch der Fahrpreis schon direkt auf dem Handy, bevor ihr überhaupt die Fahrt gebucht  habt, angezeigt wird und somit keine böse Überraschung auf euch wartet. Ihr bezahlt auch direkt mit Kreditkarte online und seid nicht auf Bargeld angewiesen. Wer die App downloadet bekommt auch direkt einen 20 Pfund Gutschein für die erste Fahrt.


Das sind ein paar Tipps von mir, die euch vielleicht weiter helfen können und auch bei kurzen Reisen auf jeden Fall anwendbar sind.
Ich habe London wirklich lieben gelernt, auch wenn es mich manchmal ganz schön stresst. Trotzdem bin ich super dankbar dafür, dass mein Freund mich überredet hat. Unsere nächsten Ziele stehen auf jeden Fall schon fest. Der nächste Trip führt uns auf jeden Fall erstmal ins Warme.